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Die Idee - die Essenz

1. Goldmünzen sind das natürliche Geld, der freie Zugang dazu ist ein ebenso natürliches Recht.

gold coins stacked

Gold ist unter allen bekannten Gütern resp. Rohstoffen auch heute noch das beste Tauschgut: Es ist teilbar, transportfähig, haltbar, weitherum bekannt und geschätzt etc. Dabei hat sich der Handel in Form von Münzen über Jahrtausende langsam und kontinuierlich entwickelt. Goldmünzen sind in diesem Sinne das natürliche Geld.

Kredite, Buchgeld und Banknoten waren ursprünglich Anrechtsscheine an Goldmünzen, das heutige Geld hat keinerlei Bezug mehr zu irgendeinem beschränkten Gut. Früher konnte Papiergeld jederzeit und kostenlos in Goldmünzen getauscht werden. Dieser direkte Bindung zu Gold wurde schrittweise gelockert und am 15. August 1971 von Präsident Nixon offiziell komplett aufgehoben, als er die Konvertibilität von Dollars in Gold (temporär) aufhob. Seither wird Papier nicht mehr durch Gold, sondern bestenfalls durch Devisenreserven gedeckt, also durch anderes Papiergeld.

Ungedecktes Papiergeld hat Vor- und Nachteile, ebenso wie durch Gold gedecktes Papiergeld. Doch Goldmünzen sind historisch gesehen der natürliche Vorgänger des heutigen Papiergeldes und darum ist das Recht, neben ungedecktem Papiergeld auch natürliches Gold-Geld gebrauchen zu dürfen, durchaus vergleichbar mit dem selbstverständlichen Recht, neben künstlich veränderten Nahrungsmitteln auch ursprüngliche, natürliche Bio-Nahrungsmittel wählen zu dürfen1.

2. Goldmünzen sind die ideale Ergänzung zum Papiergeld und geben mehr Sicherheit.

gold shieldAndererseits sind Papiergeld und elektronisches Geld als Tauschmittel besser geeignet als Goldmünzen, insbesondere billiger in der Herstellung und einfacher und praktischer im Umgang. Papiergeld ist erfahrungsgemäss aber weniger gut geeignet als Wertaufbewahrungsmittel, denn seitdem es nicht mehr an Gold gebunden ist, hat es stets an Wert verloren. Mehr noch: Inflation, d.h. die kontinuierliche Vergrösserung der Geldmenge und ein stetiger leichter Wertverlust ist das erklärte Ziel vieler Notenbanken.

Gold ist seit Jahrtausenden eine gute Wertaufbewahrung und ist dies, mittelfristig gesehen, auch seit 1971. Gold dagegen ist weniger geeignet als Tauschmittel für den täglichen Gebrauch, denn der kurzfristige Preis schwankt relativ stark.

Gold ist als mittelfristig wertstabile Währung die ideale Ergänzung zum kurzfristig bestens geeigneten Papiertgeld, "eine Franken-Gold-Kombination brächte mehr Sicherheit", wie es Prof. Bernholz in seinem NZZ-Artikel formulierte.

3. Gold hat zwei mögliche Verwendungen: als Rohstoff und als Tauschmittel. Die Nachfrage von Gold als Tauschmittel wiederspiegelt die Sorge um die Qualität des Papiergeldsystems.

gold cartDie Funktion von Gold als Tauschmittel ist unter allen Rohstoffen einzigartig. Gäbe es kein Papiergeld, wäre Gold in Form von Münzen auch heute noch unter allen Gütern und Rohstoffen das am besten geeignete Tauschmittel.

Der Goldpreis ist eine Kombination von der Nachfrage nach Gold als Rohstoff und als Tauschmittel. Dazu zwei Gedankenexperimente:

Im ersten Fall nehmen wir den theoretischen Extremfall, dass Gold aus einem heute unvorstellbaren Grund seine Tauschmittelfunktion für immer verliert oder, was auf dasselbe hinausläuft, dass alle Menschen ein ewiges und unerschütterliches Vertrauen in das Papiergeld entwickeln. Niemand würde also im Entferntesten je an die Möglichkeit denken, dass Gold je wieder eine Tauschmittel- respektive Geldfunktion haben könnte. Gold würde in diesem Fall zu einem Rohstoff wie jeder andere Rohstoff werden, der Goldpreis würde sich logischerweise auf den Preis als Rohstoff reduzieren, als Rohstoff für Schmuck und Industrie. Dies gilt übrigens genauso für die Funktion von Gold als Anlageform, als Sachwert. Die Anlage in Gold würde sich nicht mehr unterscheiden von der Anlage in andere Rohstoffe, der Goldpreis würde seine Geldkomponente auch hier verlieren.

Im zweiten Fall nehmen wir an, alles Papiergeld wird durch eine weltweite Hyperinflation wertlos. Kein Mensch will mehr zu keinem Preis Papiergeld, denn es ist als Tauschmittel wertlos geworden. In diesem Fall wären Gold- und Silbermünzen wieder die nächstbeste Alternative und würden zum allgemein gebräuchlichen Tauschmittel. Die reale Kaufkraft, d.h. der Tauschwert einer Münze, ausgedrückt in Gütern, würde sich stark erhöhen. Wenn Goldmünzen alles heutige Geld ersetzen würden, könnten wir schon heute den Tauschwert schätzen. Dazu müssen wir alles Gold der Welt durch alles Geld der Welt teilen. Es ergibt sich eine präzise Zahl Geld pro Gewichtseinheit Gold, also ein Preis pro Gramm oder pro Unze Gold. Dieser Goldpreis, oder was dasselbe bedeutet, diese Kaufkraft pro Einheit Gold, würde gegenüber heute vervielfacht.

Zwischen diesen Extremen befindet sich der effektive Marktpreis und wiederspiegelt die Sorge resp. das Vertrauen in das Papiergeld. Je grösser das Vertrauen, desto kleiner der Goldpreis und umgekehrt.

4. Steuern, Behinderungen und Verbote erschweren die mögliche Tauschmittelfunktion des Goldes, verkleinern den Markt und verfälschen den Preis. Rechtlich geschützte Goldmünzen dagegen erlaubt es, dass Gold seine Funktion als ideale Ergänzung zum Papiergeldsystem bestmöglich ausüben kann, auch für Kleinsparer.

gold wateringDie Nachfrage nach Gold als (potentielles) Tauschmittel steigt, wenn die Sorge um das Papiergeld steigt, und die Nachfrage fällt, wenn sich die Lage beruhigt. Es ist diese Funktion als bestes Tauschmittel, welche Gold zur idealen Ergänzung des Papiergeldsystems macht. Gold ergänzt das Papiergeld dort, wo dieses Schwächen hat, und hilft den Menschen, die Schwächen des Papiergeldes zu kompensieren. Gold komplettiert die Papierwährung, es ist seine Komplementärwährung.

Die Funktion als ideale Ergänzung zum Papiergeldsystem kann Gold dann und nur dann optimal erfüllen, wenn es bei Bedarf auch in der Wirklichkeit, im täglichen Leben als Tauschmittel gebraucht werden könnte. Dies wiederum wird am einfachsten möglich, wenn Gold bereits heute einfach, praktisch und unbehindert gehandelt werden darf.

Heute kennen viel Länder Steuern, Münzgesetze und Rechtsunsicherheit. In den USA beispielsweise müssen seit 1.1.2012 Goldkäufe und –verkäufe wieder beim Steueramt registriert werden. Die Schweiz kennt Handelsbeschränkungen durch die Währungs- und Münzgesetze und auch Steuern sind immer wieder ein Thema. All dies würde Gold als Tauschmittel behindern.

Steuern und Behinderungen verhindern Kleingeschäfte und den Gebrauch von Gold als Tauschmittel. Zur Illustration: Man stelle sich beispielsweise vor, alle heutigen Frankenmünzen würden verboten und nur noch grosse Papiernoten und unpraktische Münzen wären legal. Ein grosser Teil aller Kleingeschäfte würde verunmöglicht, der Gebrauch von Geld massiv beschränkt. Bei Gold ist genau dies der Fall: Münz- und Währungsgesetze verbieten die Herstellung von einfachem, für den täglichen Gebrauch geeigneten Goldmünzen. Anderes Beispiel: Man stelle sich vor, Papiergeld würde bei jeder Transaktion besteuert. Es gäbe also nicht nur die Mehrwertsteuer auf dem gekauften Gut, sondern eine zusätzliche Transaktionssteuer auf dem Geld selbst. Geld würde dadurch als Tauschmittel sofort weniger attraktiv werden und stattdessen würden Güter vermehrt direkt getauscht. Genau dies geschieht dort, wo der Kauf und der Verkauf von Gold besteuert wird, wie dies in zahlreichen Ländern der Fall ist.2  

Verbote und Behinderungen treffen also potentielle Kleingeschäfte und Finanzprodukte für Kleinsparer, das Volumen des Goldmarktes bleibt kleiner mit entsprechenden Folgen für den Goldpreis. Eine Untersuchung bestätigte kürzlich, dass nur rund 13% der Schweizer Gold besitzen. Mit einfachen, praktischen Goldmünzen wäre dieser Prozentsatz stattdessen bei 99%. Anders formuliert wird der Goldmarkt unter den heutigen Bedingungen weiterhin den Wohlhabenden und den Experten vorbehalten bleiben.

Man stelle sich schliesslich vor, der Goldbesitz wird ganz verboten. Das tönt exotisch, ist es aber nicht. Die USA, das Sinnbild der Wirtschaftsfreiheit, verstaatlichte 1933 sämtliches Gold, privater Goldbesitz blieb dort bis 1974 illegal. Unter solchen Umständen würde Gold erst dann wieder zum Tauschmittel, wenn das Papiergeld kollabiert und das Goldverbot nicht mehr durchgesetzt werden könnte. Der Goldpreis verkommt in diesem Fall zur reinen Spekulation auf den Papiergeldkollaps.

Staatlich normierte private Schweizer Goldmünzen gibt Gold eine verfassungsrechtlich geschützte Geldqualität, sie öffnet den Goldmarkt auch den Kleinsparern und stabilisiert ihn. Sie erlaubt jedermann, auch mit kleinen Beträgen die optimale Nutzung von Gold als Ergänzung und Absicherung zum Papiergeldsystem. Sie wird, getreu der oben formulierten Logik, zu einem grösseren Markt und zu mehr Stabilität mit entsprechenden Folgen für den Goldpreis führen. Ein stabiler Goldpreis wiederum wird neue Nutzungsmöglichkeiten eröffnen etc. etc.

5. Die Existenz einfach und praktisch verwendbarer Goldmünzen diszipliniert das Papiergeldsystem. Es macht eine Katastrophe unwahrscheinlicher und, sollte sie trotzdem eintreffen, erträglicher.

Dgold umbrellaenken wir uns den schlimmsten Fall3 : Das Papiergeld wird weltweit immer schneller vermehrt, sein Wert nimmt immer schneller ab, zuerst jährlich, dann monatlich, täglich, stündlich, eine weltweite Hyperinflation. In jeder Hyperinflation kommt an einem bestimmten Punkt plötzlich der Moment, dass Leute kein Papiergeld mehr wollen. Der Handel bricht praktisch sofort komplett zusammen. Auf globaler Ebene gäbe es in kürzester Zeit Chaos, Krieg und Hunger.

Wenn zum Zeitpunkt der Katastrophe einfache, praktisch verwendbare und allseits bekannte Goldmünzen in Umlauf sind, werden diese einen vergleichsweise geordneten Übergang zu einem neuen Währungssystem ermöglichen. Mehr noch: Wenn solche Münzen existierten würden diese schon lange vor der Katastrophe gebraucht und zwar umso mehr, je grösser die Probleme der Papierwährung würden. Wenn aber im täglichen Leben immer öfter Goldmünzen gebraucht werden würden, würden dies die Verantwortlichen der Papierwährung zweifellos merken und sie hätten ein Interesse daran, das Vertrauen in ihre Währung wieder herzustellen und die Katastrophe zu vermeiden.

Praktische Goldmünzen können in diesem Szenario Papiergeldwährungen disziplinieren und deren langfristige Existenz schützen.

1 Frank Vischer, Geld- und Währungsrecht, Basel 2009: Entscheid des Europäischen Gerichtshofs vom 23.11.1978: „Krügerrand“ eine südafrikanische Goldmünze, wird „auf den Währungsmärkten der Mitgliedstaaten, die den Handel mit ihnen gestalten, als Geld behandelt…. Ihr Transfer muss folglich als Zahlungsverkehr klassifiziert werden, der nicht unter Art. 30–37 fällt“, -…ist also Geld und keine Ware, es dürfen also kein Einfuhr-, Ausfuhr- und Durchfuhrverbote oder Beschränkungen auferlegt werden sondern nur die Regeln übern den freien Kapital-und Zahlungsverkehr

2 Pikantes Detail: in Singapur wird die Mehrwertsteuer auf Gold per 1. Oktober abgeschafft, während die Schweizer Mehrwertsteuerbehörde prüfe, ob bei uns eine solche Steuer eingeführt werden könne.

3 Ben Bernanke, 13. Juli 2011: „People hold gold as a protection against what we call tail risks, really, really bad outcomes and to the extension that the last few years have made people more worried about the potential of a mayor crisis they have gold as protection”

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